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WAS SIE TUN KÖNNEN,
UM OSTEOPOROSE VORZUBEUGEN

Vorbeugung & Basistherapie

Jeder kann etwas für gesunde Knochen tun. Eine ausgewogene Ernährung mit
ausreichend Kalzium und Vitamin D sowie viel Bewegung sind dabei die wichtigsten Faktoren.

DU BIST, WAS DU ISST

Wenn Sie jeden Tag 1.000 mg Kalzium (z. B. eine bis zwei Scheiben Käse, ein Glas Milch sowie einen Joghurt und eine Portion Spinat, Brokkoli oder Grünkohl) zu sich nehmen, können Sie dafür sorgen, dass nicht zu viel Kalzium aus Ihren Knochen verbraucht wird. Versuchen Sie zudem Kalziumräuber, wie zu viel tierisches Eiweiß und Phosphate in Wurstwaren und Fertigprodukten sowie Softdrinks wie z. B. Cola zu vermeiden. Schränken Sie Genussmittel wie Alkohol und Kaffee ein. Vermeiden Sie das Rauchen.

Um Kalzium aufzunehmen, brauchen wir Vitamin D. Über die Ernährung können wir jedoch nur ca. 20 % unseres Vitamin-D-Bedarfs decken. Besonders geeignet sind dafür frischer Seefisch, aber auch Eier oder Leber. Hauptsächlich wird Vitamin D aber durch Sonneneinstrahlung (UV-B) in der Haut gebildet. Dafür eignet sich am besten pro Tag ein 30-minütiger Spaziergang in der Sonne. In den Wintermonaten ist die Einnahme von zusätzlichen Vitamin-D-Präparaten sinnvoll.

Vor allem ältere Menschen ab 60 Jahre sollten durch Vitamin-D-Tabletten (800 – 1000 IE täglich) sicherstellen, dass sie nicht unterversorgt sind. In jedem Fall gilt, dass nur bei einer Kombination von ausreichend Kalzium und Vitamin D das Knochenbruchrisiko nachweislich zurückgeht.

KRAFT GEHT VOR AUSDAUER

Ausreichend Bewegung ist ein wichtiger Bestandteil der Vorsorge und Therapie von Osteoporose. Sie dient dem Aufbau und der Kräftigung der Muskulatur, dem Gleichgewichtstraining, der Verbesserung der Reaktionsfähigkeit, der Koordination und der Ausdauer. Ein regelmäßiges Training ist daher besonders wichtig.

Beachten Sie dabei aber, dass nicht jedes Training effektiv ist. Ausdauertraining verbessert beispielsweise die Knochendichte kaum. Empfehlenswert ist stattdessen Krafttraining – je anstrengender für Sie, desto härter werden Ihre Knochen gefordert und gestärkt. Denn Ihr Körper hält sie nur so stabil wie nötig, und wenn Sie Ihre Muskeln nicht ausreichend beanspruchen, können auch Ihre Knochen nicht „trainiert“ werden.

Starke Muskeln = Starke Knochen
Trainieren Sie Ihre Muskeln zwei bis drei Mal pro Woche für ca. 30 bis 45 Minuten. Achten Sie darauf, die Gewichte bzw. Widerstände dabei kontinuierlich zu erhöhen. Die Alternative ist eine Kombination aus Kraft-, Ausdauer- und Koordinationstraining, das zwei bis drei Mal pro Woche für ca. eine Stunde ausgeführt werden sollte.

Osteopro, Osteoporose, Kalzium

Kalzium

Nehmen Sie 1.000 mg Kalzium pro Tag über die Ernährung zu sich. Kalziumtabletten sind nur in Ausnahmefällen notwendig.

Osteopro, Osteoporose, Vitamin D

Vitamin D

Um den Tagesbedarf von 800 bis 1.000 Einheiten Vitamin D pro Tag zu decken, sind mitunter zusätzliche Vitamin-D-Präparate notwendig.

Osteopro, Osteoporose, Bewegung

Bewegung

Bewegung und körperliche Aktivität (insbesondere Krafttraining) stärken Knochen und verringern das Sturzrisiko.

Osteopro, Osteoporose, Ernährung

Ernährung

Achten Sie auf eine ausreichende Eiweiß- und Kalorienzufuhr durch ausgewogene Ernährung. Vermeiden Sie Untergewicht und Rauchen.

WAS SIE TUN KÖNNEN, UM DEN
KNOCHENSCHWUND ZU BEKÄMPFEN

Die Osteoporose-Therapie

Wenn ein hohes Knochenbruchrisiko besteht, muss die Basistherapie durch Medikamente ergänzt werden. Die medikamentöse Osteoporose-Behandlung ist eine Langzeittherapie, die in der Regel über einige Jahre erfolgen muss. Verschiedene Wirkstoffe bremsen dabei entweder den weiteren Knochenabbau oder fördern den Knochenaufbau.

MEDIKAMENTE
Für mehr Mumm in den Knochen

Bisphosphonate (als Tabletten, Spritzen oder Kurzinfusion) und Denosumab sind die am häufigsten erfolgreich eingesetzten Medikamente zur Hemmung des Knochenabbaus. Aber auch Östrogene und sogenannte Östrogenrezeptormodulatoren können bei Frauen nach den Wechseljahren eingesetzt werden. Knochenaufbaufördernde Medikamente stehen leider nur begrenzt zur Verfügung, weshalb Teriparatid vor allem bei Patienten mit schwerer Osteoporose eingesetzt wird. Dieses Medikament muss täglich subkutan gespritzt werden (ähnlich wie Heparin oder Insulin).

Wenn alle Knochen weh tun

Wenn bei Ihrer Osteoporose die Schmerzen im Vordergrund stehen, kann durch Schmerztherapie Abhilfe geschaffen werden. Diese hat das Ziel, Ihre Beschwerden auf ein erträgliches Maß zu lindern oder ganz zu beseitigen und Ihre Beweglichkeit zu erhalten bzw. wiederherzustellen. Dabei steht fest: Wer starke Schmerzen hat, braucht Schmerzmittel. Medikamente allein sind aber keine Dauerlösung. Eine zusätzliche Physiotherapie sowie Krankengymnastik, bei der Muskeln aufgebaut und Schmerzen gelindert werden, sind optimal.

STURZPRÄVENTION
Wer nicht stürzt, bricht sich nichts

Je älter man wird, desto öfter fällt man hin. Was anfangs harmlos erscheinen mag, kann in zunehmendem Alter zu schmerzhaften und gefährlichen Knochenbrüchen führen. Vor allem der gefürchtete Oberschenkelhalsbruch entsteht meist bei einem Sturz. Ein guter Grund sich zu wappnen und vorzusorgen.

Einfache aber wichtige Maßnahmen sind die Beseitigung von Stolperfallen im Haushalt, die Überprüfung der Sehkraft, das Vermeiden von Medikamenten, die zu Schwindel führen können, sowie das Tragen von Hüftprotektoren, um Sie vor Brüchen zu schützen.

Diese Möglichkeiten der Schmerztherapie gibt es:

  • medikamentöse Schmerztherapie
  • Physiotherapie und physikalische Methoden
  • psychologische Schmerztherapie
  • Kyphoplastie (bei länger anhaltenden Beschwerden nach Wirbelkörperbrüchen)
Osteopro, Osteoporose, Basistherapie

Basistherapie

Eine Kombination aus Kalzium, Vitamin D und Bewegung schützt Sie vor Osteoporose.

Osteopro, Osteoporose, Medikamentöse Therapie

Medikamentöse Therapie

Individuell nach Schweregrad und Ursachen der Osteoporose muss neben der Basistherapie auch medikamentös behandelt werden.

Osteopro, Osteoporose, Muskeltraining und Stürzprävention

Muskeltraining und
Sturzprävention

Starke Muskeln führen zu starken Knochen und weniger Stürzen.

Osteopro, Osteoporose, Schmerztherapie

Schmerztherapie

Eine Therapie mit Medikamenten und Bewegung ist optimal, um Schmerzen zu lindern.

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